Aktuell


 

 Ab Februar 2022

Common Practice

 

Als im Herbst 2020 die zweite Corona Welle mit Aufführungsverbot, erschwerten Trainings- und Probenbedingungen Berlin erreichte, haben wir mit Tanz-Künstler*innen aus unserem Umfeld in dem von uns gemieteten Proberaum gemeinsam trainiert und praktisch an Themen gearbeitet, Projekt unabhängig. Wir nannten das COMMON PRACTICE. Zu Beginn des Jahres 2021 konnte diese Gruppe eine Förderung über das Programm #TakeCare für Künstler*innengruppen erhalten. Wir konnten 2 Monate als Gruppe bezahlt forschen, Wissen austauschen, uns weiterbilden. Das Modell COMMON PRACTICE wollen wir mit dieser Förderung in 2022 verstetigen, weiterentwickeln und als Schnittstelle für projektunabhängige Wissensproduktion längerfristig sichern. Common Practice unterscheidet sich von gängigen Residenz- und Researchpraktiken. Common Practice geht von einer Gruppe professionell arbeitender individueller Tanz-Künstler*inne aus. Inhalte werden von allen Beteiligten eingebracht, diskutiert und ausgewählt. Common Practice hat nicht das Ziel, eine Produktion zu entwickeln oder eine Company zu pflegen. Common Practice ist BEZAHLTE gemeinsame Forschungspraxis, Weiterbildung, Wissensproduktion innerhalb eines definierten Zeitraumes.

 

Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT,
gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

 

 


 

Oktober 2021

 

 

 

 Die Zeit ist immer jetzt

Tanzcompagnie Rubato in Kooperation mit zeitkratzer, europäisches Solisten - Ensemble für aktuelle Musik

 

Uraufführung Donnerstag 07. Oktober 2021, 20:30 Uhr

Uferstudios Berlin, Studio 14

 

außerdem 08. bis 09. Oktober, 20.30 Uhr

und 10. Oktober, 17:00 Uhr

Studio 14, Uferstudios

Uferstr.8/23, 13357 Berlin

www.uferstudios.com

 

T r a i l e r

 

Gesellschaftlich befinden wir uns in einem intensiven Diskurs, wie die Beziehung zwischen Natur und Gesellschaft, Natur und Mensch signifikant verändert und neu bestimmt werden kann. Das Neudenken über den Umgang mit „Zeit“ ist Teil dieser Auseinandersetzung. Der zentrale Aspekt unserer Produktion ist das Phänomen „Zeit".

In einem dialogischen Prozess begegnen sich 8 Tänzer*innen der Tanzcompagnie Rubato und 8 Musiker*innen des Ensembles zeitkratzer. Ziel ist, gewohnte Wahrnehmungsmuster von Zeit zu verunsichern, den Zuschauer anzuregen, Zeitprozesse, auch seines eigenen Körpers, zu reflektieren. Zeit als Form lebendiger Existenz, unabhängig von gängigen Zeitökonomien, über Tanz und Musik zu erleben.

 

Konzept: Dieter Baumann, Jutta Hell
Choreografie, Inszenierung: Jutta Hell
Musikalische Leitung: Reinhold Friedl
Tanz, Kreation: Mercedes Appugliese, Dieter Baumann, Alessandra Defazio, Viviana Defazio, Alexander Nickmann, Carlos Osatinsky, Fernando Pelliccioli, Anja Sielaff
Musik, Kreation: Reinhold Friedl, Frank Gratkowski, Martin Heinze, Nick Hummer, Maurice de Martin, Ulrich Phillipp, Burkhard Schlothauer, Hild Sofie Tafjord
Klangregie: Klaus Dobbrick
Licht: Emma Juliards
Kostüm: Claudia Janitschek, Jutta Hell
Raum: Dieter Baumann
Videobegleitung: Andrea Keiz
Produktionsleitung: Inge Zysk
Kommunikation: k3 berlin
Fotos: Monika Rittershaus
Plakat: Dirk Bleicker

 

Produktion: Tanzcompagnie Rubato in Kooperation mit dem europäischen Solisten-Ensemble für aktuelle Musik zeitkratzer, gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, in Kooperation mit den Uferstudios, Berlin.

 

Covid 19 Besucherregeln: Die Veranstaltung kann nur mit GGG Nachweis (geimpft, genesen, getestet) besucht werden. Es besteht die Pflicht der Kontaktdatenhinterlegung. Mehr Informationen HIER.

 

 


 

März 2021

 

 

 

KörperWetter_Reloaded

 

Video-Experimente

von Andrea Keiz

 

Andrea war Teil unserer Intensivworkgroup, die vom 1. - 7. März 2021 in den Uferstudios Berlin stattgefunden hat

 

Aus Pandemiegründen konnten die geplanten öffenlichen Showings nicht stattfinden.

Die Video - Experimente geben einen Einblick in unsere Recherche.

Teilnehmer*innen: Dieter Baumann, Alessandra Defazio, Viviana Defazio, Jutta Hell, Andrea Keiz, Alexander Nickmann, Carlos Osatinsky, Fernando Pelliccioli, Anja Sielaff.

 

Klicken Sie bitte auf das Bild um zu den Video_Experimenten zu gelangen.

Videostils aus: Andrea Keiz Video_Experimente

 

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

 

 

 


 

Online Wiederaufnahme Juli 2020

Premiere im Juni 2020

 

KörperWetter

Was steckt hinter der Maske,

die ich meinen Körper nenne?


 

Aufgrund von Covid 19 wurde die geplante Premiere von KörperWetter, als Videostream im Juni 2020 in 3 Folgen veröffentlicht. Aufgrund der großen positiven Resonanz und sehr vielen Clicks, stellen wir die 3 Episoden hier als Stream zur Verfügung:

 

Klicken Sie an den einzelnen Tagen auf die jeweilige Folge, um den Stream zu starten.

 

1. Folge am 17. Juli 19.00 Uhr

2. Folge am 18. Juli 19.00 Uhr

3. Folge am 19. Juli 19.00 Uhr

 

KörperWetter

Der Zusammenhang Körper – Natur – Gesellschaft steht im Mittelpunkt unserer neuen Produktion. Gibt es die Möglichkeit für uns, die in einer westlichen Kultur sozialisiert wurden, einen Körper zu finden, der jenseits des individuellen Körpers liegt? Womit werden wir konfrontiert, wenn wir den Individualismus, in dem wir als Körper stecken, aufbrechen? Gibt es dabei ein utopisches Potenzial, welches auf ein lebendigeres, progressiveres Verhältnis zwischen Körper, Natur und Gesellschaft weist?

 

Künstlerische Leitung:           Jutta Hell, Dieter Baumann
Inszenierung, Choreografie:  Jutta Hell
Tanz, Kreation:                      Dieter Baumann
                                              Alessandra Defazio
                                              Anja Sielaff
Komposition, Live Musik:      Alexander Nickmann
Kamera:                                Andrea Keiz
Licht:                                     Fabian Bleisch
Kommunikation:                    k3 berlin
Fotos:                                   Monika Rittershaus
 
www.uferstudios.com/veranstaltungen
 
 

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, in Kooperation mit Studio Sonic und Uferstudios Berlin.

                              

                                

 


 

 

Oktober 2019

 

traces_#62

 

© Dirk Bleicker

 

Premiere: 10. Oktober 2019, Uferstudios Berlin, Studio 14, 19.00 Uhr

Außerdem: 11. bis 13. Oktober, jeweils 19.00 Uhr

 

Uferstudios Berlin, Studio 14

Uferstr. 8/23, 13357 Berlin

www.uferstudios.com/veranstaltungen

 

Tickets: 15,-€ / 10,-€ ermäßigt

Reservierung: www.reservix.de

Telefon: 01806 700 733

oder: rubato@snafu.de

 

TRAILER

 

traces_#62

Ein neues Duett von Jutta Hell und Dieter Baumann, zusammen mit dem live Musiker und Soundkünstler Alexander Nickmann in einer Lichtinstallation von Fabian Bleisch.

Das Rauschen der Gegenwart.

Man bewegt sich durch die Straßen, schnappt Bruchstücke von Unterhaltungen auf, Rufe, Anweisungen, Protest, Singen, Murren, Jubeln – einzelne Fetzen oder komplexe Schleier unbekannter Kommunikation.Man sieht Gesten, Bewegungen, einzelne Handlungen, Interaktionen, Starre – alltäglich und doch in der Beobachtung zugleich höchst eigenartig. In unserer Umgebung begegnen wir ständig unzähligen individuellen Universen und unterschiedlichen Milieus. Jutta Hell und Dieter Baumann haben ein kaleidoskopisches Tagebuch darüber geführt, notierten banale, kuriose, philosophische, politische, kryptische Fragmente und verdichteten diese Lebens-Aufzeichnungen in einem Text- und Bewegungsarchiv. Aus dem Material entstanden Stoff und Fragen für die 62. abendfüllende Choreografie der Tanzcompagnie Rubato, „traces_#62“.

Welches Bild entsteht, wenn wir diese Ebenen – Auszüge verschiedener Realitäten – übereinanderlegen und miteinander verzahnen? Was geschieht im tanzenden Körper und seinen Bewegungen in der Auseinandersetzung mit dem Material?

Durch die choreografische Transformation der aufgenommenen Spuren, vielzüngelnder Ströme des Alltäglichen, eröffnet sich ein autonomer, neuer Erfahrungsraum. So wird es möglich, mit einem anderen Sehen, Hören und Fühlen über die Gesellschaft, in der wir leben, nachzudenken.

 

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin, in Kooperation mit Studio Sonic und Uferstudios Berlin.

 

                                       
          

 


 

 

November 2018

 

 

blue-sky thinking

 

Uraufführung 14. November 2018, 19.00 Uhr

15. - 17. November 2018, 19.00 Uhr und 18. November 17.00 Uhr

 

Uferstudios Berlin, Studio 1

Uferstr. 8/23, 13357 Berlin

www.uferstudios.com/veranstaltungen

 

Tickets: 15,-€ / 10,-€ ermäßigt

 

Reservierung: www.reservix.de

Telefon: 01805 700 733

oder: rubato@snafu.de

 

Trailer: https://vimeo.com/300132235

 

blue-sky thinking

 

„Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was erwarten wir? Was erwartet uns? … Es kommt darauf an das Hoffen zu lernen.  … Die Arbeit dieses Affekts verlangt Menschen, die sich ins Werdende tätig hineinwerfen, zu dem sie selbst gehören.“ Mit diesen Worten beginnt der Philosoph Ernst Bloch sein zentrales Werk „Das Prinzip Hoffnung“.

Hoffnung als etwas Positives, als eine in die Zukunft gerichtete Kraft. Eine Kraft, die aus dem Wünschen über das Wollen zum Handeln führt. Gerade weil die Zeichen der Zeit eher in Richtung Unsicherheit, Angst, Konflikt, Abschottung stehen, interessiert uns der positive Affekt „Hoffnung“ als tiefes menschliches Bedürfnis nach einem glücklichen Leben. Tagträume sind ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg, aus den Hoffnungen Realität werden zu lassen. blue-sky thinking, der Versuch, kreative Ideen zu entwickeln, die nicht durch gegenwärtige Realitäten, Strömungen und Überzeugungen eingeschränkt werden.

 

Künstlerische Leitung:           Jutta Hell, Dieter Baumann
Inszenierung, Choreografie:  Jutta Hell
Tanz, Choreografie:              Dieter Baumann,
                                              Alessandra Defazio,
                                             Carlos Osatinsky,
                                             Anja Sielaff,
Komposition, Live Musik:     Alexander Nickmann
Licht:                                    Fabian Bleisch
Kostüm:                               Claudia Janitschek, Jutta Hell
Produktionsleitung:              Inge Zysk
Kommunikation:                   k3 berlin

 

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin, in Kooperation mit Studio Sonic und Uferstudios Berlin.

 

                

 


 

März  - Mai 2018

 

 

 

Figures in a Landscape

Ein internationales, interdisziplinäres Projekt zwischen bildender Kunst und Tanz-Choreografie

 

Premiere in China / Shanghai 18. Mai 2018, 19.30 Uhr

Power Station of Art 

 

Uraufführung in Berlin  29. März 2018, 18.00 Uhr

 

Gemäldegalerie im Kulturforum / Sonderausstellungshalle 2

 

 

TRAILER

 

 


 

Figures in a Landscape ist eine Meditation über lebendige Malerei und bewegte Skulpturen, ein Dialog zwischen bildender Kunst und Tanz, zwischen europäischer und chinesischer Kultur.

Ausgangspunkt waren die Kostümentwürfe des britischen bildenden Künstlers Jonathan Baldock, inspiriert durch so verschiedenartige Bezüge und Einflüsse wie chinesische Opernkostüme,  mittelalterliche Mönchskutten oder die Abstraktion der europäischen Moderne.

Jutta Hell und Dieter Baumann verleihen mit ihrer Choreografie der Materialität von Baldocks Kostümen eine zusätzliche Dimension. Sie werden an den Körpern der acht Tänzer*innen, in der Bewegung, durch den Tanz, immer wieder anders arrangiert, erhalten einen eigenständigen Rhythmus in Linienführung, Form- und Farbgebung.

Das Museum als Ort der Aufführung, wird zum wichtigen Bestandteil der Wahrnehmung und Reflexion des Stückes.

 

Figures in a Landscape

Dauer ca. 60 Minuten

Künstlerische Leitung: Jutta Hell und Dieter Baumann

Inszenierung, Choreografie: Jutta Hell

Kostüm, Skulptur: Jonathan Baldock

Tanz: Dieter Baumann. Alessandra Defazio, Er Gao, Bing Luo, Carlos Osatinsky, Anja Sielaff, Wang Zhen Jun, Li Ling Xi

Licht: Fabian Bleisch

Produktionsleitung: Inge Zysk, Raquel Moreira

Kommunikation: k3 berlin

Fotos: Dirk Bleicker

 

 

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, gefördert vom Hauptstadtkulturfonds, in Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz_Staatliche Museen zu Berlin und der Powerstation of Art, Shanghai

 

           

 


 

 April 2018

 

SOS_ Gerhard Bohner_ Tanzcompagnie Rubato

Tempo: eine zärtliche Langsamkeit

Rekonstruktion / Weitergabe 2018

Ein TANZFONDS ERBE Projekt

www.tanzfonds.de

 

26. - 28. April 2018, jeweils 20.00 Uhr

 

Akademie der Künste, Berlin

Pariser Platz 4, Blackbox

 

 

 

Gerhard Bohners Spätwerk ist die Essenz seiner Auseinandersetzung mit dem Erbe der Vorkriegsmoderne, auf der Suche nach einer neuen, über die Zeit hinausweisenden Sprache. Entstanden sind Meisterwerke der Tanzkunst. Zeitlebens ein Pionier, der sich in keiner ästhetischen Gewohnheit eingerichtet hat, schuf Bohner mit seiner letzten Arbeit SOS ein Lehrstück der Genauigkeit und Reduktion, dabei durchlässig für theatralische Komposition.

Die Tanzkritikerin Irene Sieben schrieb anlässlich einer Wiederaufnahme von SOS im Jahr 1999:  " … Die Wiederbegegnung mit Bohners Werk und seiner geistigen Dimension ist auch sieben Jahre nach seinem Tod wegweisend. Die pure Lehre. Jeder junge Choreograf sollte ihr lauschen, um Schwarz von Weiß unterscheiden zu lernen. Um kämpfen zu üben für die Qualität der Kunst.…" (ballett international / tanz aktuell 1 / 2000)

Jutta Hell und Dieter Baumann geben die für sie 1991 entstandene Choreografie erstmals an die nächste Tänzergeneration weiter. Ein TANZFONDS ERBE Projekt.

 

Choreografie: Gerhard Bohner (1936 - 1992)

Künstlerische Leitung, Weitergabe: Jutta Hell, Dieter Baumann

Tanz: Niannian Zhou, Xuan Shi

Sprecher: Knuth Irche

Musik / Sound: Ronald Steckel

Bild: Ursula Sax

Einrichtung: Norbert Stück

Texte aus "herzzero" von Franz Mon

 

Gefördert vom TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, in Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin. Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato.

 

    

 

 

 

 


 

Portrait - Interview der Tanzcompagnie Rubato 

Jutta Hell / Dieter Baumann auf

tanzforumberlin.de

 

 


 

Das Fotobuch, 30 Jahre Tanzcompagnie Rubato

 

Buchveröffentlichung: September 2015

 

 

Herausgegeben von Jutta Hell und Dieter Baumann
Gestaltung: Dirk Bleicker
Redaktion: Sven Neumann

Mit Originalbeiträgen von 
Dr. Johannes Odenthal und Jun. Professor Dr. Susanne Foellmer

 

 

Zur Ansicht als pdf

 

Buchbestellungen unter rubato@snafu.de