flirren, neue Produktion

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flirren

Tänze der Angst und der Freiheit

Uraufführung 15. November 2017,

Berlin Uferstudios, Studio 1,  20.30 Uhr

außerdem, 16. - 18. November, jeweils 20.30 Uhr

und 19. November 17.00 Uhr

 

Tickets: www.reservix.de oder Tel. 01805 700 733

oder rubato@snafu.de

 

 

Draußen tobt die Welt, und in unserem Inneren? Flirren …

Angst ist zu einer bestimmenden Konstante in unseren westlichen Gesellschaften geworden.

„Man kann die Angst mit einem Schwindel vergleichen. Wer in eine gähnende Tiefe hinunterschaut, dem wird schwindlig. Doch was ist die Ursache dafür? Es ist in gleicher Weise sein Auge wie der Abgrund. Denn was wäre, wenn er nicht hinunter gestarrt hätte?“ (Søren Kierkegaard). Der Schwindel, der entsteht, ist die Angst vor dem Unbekannten. In diesem Unbekannten liegt eine Möglichkeit. Ergreifen wir sie oder geben wir dem Schwindel nach und wenden unsere Augen ab? Und was hat es damit auf sich, wenn der Philosoph Kierkegaard den Begriff Angst in einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Begriff Freiheit bringt?

Flirren transformiert diese Ambivalenz in Choreografie, untersucht innerliche und äußerliche Angstmuster und -reflexe. Die DarstellerInnen gehen als individuelle Körper und als Gruppe durch verschiedene Körper- und Bewegungszustände, Emotionen und Energieformen. Wo ist der Weg?

Jean-Paul Sartre sah diese Chance, aus dem Angstkosmos des Lebens auszubrechen: Der Mensch müsse sich dem anderen zuwenden, nur der andere Mensch, das Gegenüber, könne Halt versprechen. Jutta Hell und Dieter Baumann tun das mit diesem Stück, sie sind Zeitgenossen. Flirren entwickelt Tänze der Angst und der Freiheit.

Künstlerische Leitung, Idee:            Jutta Hell, Dieter Baumann

Inszenierung, Choreografie:            Jutta Hell

TänzerInnen, Choreografie:            Mercedes Appugliese, Dieter Baumann

                                                        Carlos Osatinsky, Anja Sielaff

 Live-Musik/Komposition:              Alexander Nickmann

 Licht                                                Fabian Bleisch

 Produktionsleitung:                        Inge Zysk

 Kommunikation:                             k3 berlin

 

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato. Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa,

des Fonds Darstellende Künste e.V. Berlin. In Kooperation mit Studio Sonic und Uferstudios_Berlin

               

 

 

 

 

 


 

Wiederaufnahme

 

Wiederholung und Differenz

 

Drei Duette. Ein Triptychon.

 

vom 30. März 2017 bis 02. April 2017

 

in den Uferstudios_Berlin, Studio 14 (Uferstr. 8/23, 13357 Berlin)

 

 Drei Kommentare dazu lesen

 

Videotrailer

 

 

Wiederholung und Differenz

 

Stehen die Begriffe Differenz und Wiederholung für ein grundlegendes Muster, dasunsere Körper, unsere Kommunikation, unsere Kultur und unser Leben prägt?

Für Jutta Hell und Dieter Baumann bilden Wiederholung und Differenz die Klammer für unterschiedliche Reflexionen über Herangehensweisen und Konsequenzen ihrer 30ig jährigen gemeinsamen künstlerischen Arbeit als Choreografen und Tänzer. Anhand dieser Begriffe befragen sie das Gedächtnis ihrer Körper und ihrkulturelles Gedächtnis.

Michaela Schlagenwerth schrieb in der Berliner Zeitung:

„ Wow. So einfach, so poetisch ist dieses dreiteilige Duett. Zwei Tänzer um die sechzig, die Körper graben sich hinein in das Fallen, das Halten, in ein blindes sich-einander-anvertrauen, in dem die Personen entschwinden. Ein Stück darüber, wie sich Leben in Sterben transformiert.“

 Im März / April 2017 gibt es die Gelegenheit dieses Stück erneut zu sehen.

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Wiederaufnahme gefördert durch die  Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin Unterstützt durch David Hurwith _ Ritual & Research_Residency USA. In Kooperation mit Sonic Studio und Uferstudios Berlin.

 

Fotos: Dirk Bleicker, Dieter Hartwig

 

 

                       

 


 

 

 

Eadweard’s Ear

 

Muybridge extended

 

Ein Interface für Tänzer und Live-Musiker

 

Inspiration für „Eadweard´s Ear“ sind die Chronophotografien von Eadweard Muybridge, die im 19.Jh. erstmals Bewegungsabläufe sichtbar machten.

Wir entwickeln ein Interface, mit dem wir tänzerische Bewegung aufzeichnen und in Echtzeit in eine graphische musikalische Notation transformieren.

Dadurch schaffen wir eine virtuelle Architektur, in der Tänzer und Musiker, vermittelt durch eine kompositorische Setzung, dialogisch interagieren.

 

Edition 1 - 4:

8. – 11. Februar 2017

Uferstudios Berlin, Studio 14,

 

 

Idee / Konzept / Künstlerische Leitung: Penelope Wehrli

Komposition / Musikalische Leitung: Gerriet K. Sharma

Musiker: Alejandra Cardenas / Stephanie Hupperich / Alexander Nickmann 

Choreografische Entwicklung  / Tanz: Jutta Hell, Dieter Baumann (Tanzcompagnie Rubato)

Mediensteuerung / Entwicklung / Programmierung: Joa Glasstetter

Kamerasystem / Bildbearbeitung: telematique / Sven Gareis

Kostüme: Ellen Hofmann

Technische Leitung: Thomas Koch

Produktionsleitung: Anna Bergel

 

http://www.aether1.org/penelope/index.php/aether-aktuell

 

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds








 Premiere 2016

Voltage / ZERO

 

 

 

 
 

 Premiere: 28. September 2016, 20:30 h

und 29. September - 02. Oktober 2016

 

Spielort: Uferstudios_ Berlin, Studio 14, Uferstr. 8/23, 13357 Berlin

 

Videotrailer

 

 

 

 

 

Voltage / ZERO

 

An. Aus. Dafür. Dagegen. Plus. Minus. Spannung. Entspannung. VOLTAGE / ZERO. Unvereinbarkeiten? Welches Potential des “Möglichen“ steckt im Konflikt, im Dissens von Meinungen, Empfindungen, Haltungen, Handeln?

Im Gegensatz zum Konzept des Konsenses, verhandelt der Konflikt, die Differenzen, die eigenen Wahrnehmungen immer neu. Es gibt keine festen Positionen. Mit diesem Konzept der Offenheit antwortet Rubato auf die Schlüsselfrage: „Wie bleiben wir angesichts der immer komplexer werdenden Krisensituationen handlungsfähig?“ (Johannes Odenthal)

Konflikterfahrungen sind nicht abstrakt. Sie finden in konkreten Situationen statt, haben mit Emotionen, Menschen, Objekten, Räumen … zu tun. Der Körper und die Interaktion zwischen Körpern sind das Feld, auf dem Konflikte und Spannungen oft erst sichtbar werden und ausgetragen werden. Von der Geste bis zur offenen Gewalt reicht das Spektrum körperlicher Aktions- und Reaktionsmuster.

Bühne und Choreografie von VOLTAGE / ZERO schaffen einen dynamischen „Nachdenkraum“.

In welchen Maskierungen und Verkleidungen treten Konflikte und Spannungen zutage? Welche Bewegungssprache benutzen wir, um sie auszutragen? Welche physischen Stufen der Auseinandersetzung gibt es? Was passiert, wenn Körper aufeinanderprallen? Wie ist es, wenn Konflikte umgelenkt, abgelenkt oder befriedet werden? Was bedeutet es für uns, wenn wir Spannungssituationen über längere Zeit ausgeliefert sind? Wie schmeckt die Erfahrung, einen Konflikt gemeistert, überwunden zu haben?

VOLTAGE / ZERO: vor dem Konflikt ist nach dem Konflikt ist vor dem Konflikt. 

 

Künstlerische Leitung, Idee, Bühnenbild Jutta Hell, Dieter Baumann

Inszenierung, Choreografie, Kostümbild Jutta Hell

TänzerInnen, Choreografie Mercedes Appugliese, Dieter Baumann,Carlos Osatinsky,  Anja Sielaff

Musik Da Bao

Lichtdesign Fabian Bleisch

Kommunikation k3 berlin

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, mit freundlicher Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, dem Fonds Darstellende Künste e.V. Berlin, in Kooperation mit Studio_Sonic, Uferstudios_Berlin, tip und Zitty

 

               


 

Fotos: Dirk Bleicker

 


 

Das Fotobuch, 30 Jahre Tanzcompagnie Rubato

 

Buchveröffentlichung: September 2015

 

 

Herausgegeben von Jutta Hell und Dieter Baumann
Gestaltung: Dirk Bleicker
Redaktion: Sven Neumann

Mit Originalbeiträgen von 
Dr. Johannes Odenthal und Jun. Professor Dr. Susanne Foellmer

 

 

Zur Ansicht als pdf

 

Buchbestellungen unter rubato@snafu.de